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Die geologische Forschung, die sich mit der
Untersuchung des Gesteins und der Mineralien der Erdkruste beschäftigt,
ist eine Forschungsrichtung, die, vor allem was die biologischen und
therapeutisch-experimentellen Implikationen angeht, noch weitgehend
unerforscht ist. Seit 1985 arbeitet ein Forscherteam mit Stützpunkt in
Marta (Viterbo – Italien), am Ufer des Bolsena-Sees, intensiv an der
Erforschung der Anwendungspotenziale einiger Vulkangesteine, die den
umliegenden Bereichen des Vulkanbeckens entnommen werden.
Bei diesem Forschungsprojekt wurde der Begriff der Ganzheitlichen
Mineral-Naturheilkunde geprägt, die Vulkangestein, frei von jeglicher
organischen und umweltbedingten Verunreinigung, aus den Tiefen der Erde
zu Behandlungszwecken einsetzt.
Die Vulkangesteine werden, je nach Anwendungszweck, mit verschiedenen
Quellwasserarten - stark sauer, schwach sauer, neutral, schwach basisch
und stark basisch – ionisiert und dynamisiert. Jede Wassersorte
charakterisiert eine Art der Mineralsuspension.
Die 19 für jede Rezeptur verwendeten Gesteinskombinationen erwerben neue
und unterschiedliche elektrophysikalische Eigenschaften, die jedwede
therapeutische Anforderung erfüllen können.
Hiebei gilt: “Mineralia simila, similibus aquae agitantur“:
Ähnlich zusammengesetzte Mineralien werden Mineralwässern aus denselben
geologischen Bereichen und mit denselben chemisch-physikalischen
Eigenschaften zugesetzt.
Aus diesen Synergien entstehen aussergewöhnliche naturheilkundliche
Möglichkeiten.
Kein naturheilkundlicher Ansatz war bis jetzt so eng mit dem Begriff des
ursprünglichen “Ganzen“ verbunden; bisher wurden einzelne Komponenten
extrahiert und für Therapiezwecke eingesetzt, nicht beachtend, dass die
Verwendung von einzelnen Komponenten (und nicht des Ganzen) schwere
Vergiftungen hervorrufen kann.
Als Beispiel dient Arsen: dieses Mineral wird, konzentriert, zu einer
hochgiftigen Substanz.
Unsere moderne Gesellschaft verlangt nach neuen Behandlungslösungen für
ihre Gebrechen; sie stellt ein Opfer eines immer unerbittlicher
werdenden kommerziellen und kulturellen Globalisierungsprozesses dar.
Systematisch werden die Kultur des Scheins dem Sein, die Ästhetik der
Funktion, das Symptom der Ursache, die pharmakologische Vergiftung dem
“primum non nocere“ (eingedenk Hippokrates) und wirtschaftliche
Interessen den Erkrankungen vorangestellt. |